Wodurch werden Grenzwertüberschreitungen verursacht?

 

In vielen Städten und Ballungszentren werden die maximal zulässigen Grenzwerte für Feinstaub von durchschnittlich 50 µg/m³ als Tagesmittelwert an wesentlich mehr als den gesetzlich zulässigen Tagen überschritten. Die Feinstaubbelastung ist einerseits von der Emissionssituation sowie andererseits von meteorologischen Bedingungen (z.B. anhaltende Trockenheit, Inversionswetterlage usw.) abhängig.
 

Einer der Hauptverursacher der vom Menschen verursachten Feinstaubpartikelemissionen ist neben den Privathaushalten, der Industrie, den Gewerbebetrieben, der Landwirtschaftund der Energieversorgung der Verkehr: einerseits durch die sog. Exhaust-Emissionen in Form von Auspuff-/Motoremissionen von dieselbetriebenen Kraftfahrzeugen und Maschinen ohne entsprechende Abgasreinigung, andererseits aber durch die Non-Exhaust-Emissionen wie etwa durch den Abrieb von Reifen, Bremsbelägen, Kupplung und Straßenasphalt sowie vor allem durch die Wiederaufwirbelung des Feinstaubs durch den Verkehr. Diese Wiederaufwirbelung bedingt, dass bei einer Gegenüberstellung der Anteile der Verursacher von Feinstaubemissionen in Österreich der Anteil des Verkehrsvon ca. 24% ohne Berücksichtigung der Wiederaufwirbelung auf über 60% bei Berücksichtigung der durch ihn verursachten Wiederaufwirbelung steigt.

 

 

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