Feinstaubreduktionspotential

Die durch die GreenBox gefilterte absolute Menge an Feinstaub ist abhängig von der jeweiligen Hintergrundbelastung. Basierend auf den wissenschaftlichen Untersuchungen durch die TU Graz, die für ihre Berechnungen die Tagesmittelwerte in Graz in der Winterperiode 2011/12 (von 1.11.2011 bis 31.3.2012) herangezogen hat, hätte eine einzige GreenBox bei einer täglichen Betriebsdauer von 18 h im Schichtbetrieb allein eine Menge von 939 g Feinstaub aus der Luft gefiltert. Wäre das GreenBox-Feinstaubfiltersystem auf 200 Fahrzeugen aufgebaut gewesen – insbesondere auf jenen des öffentlichen Personennahverkehrs wie etwa Bussen und Straßenbahnen sowie auf großen und kleinen LKWs – wäre in der betrachten Winterperiode in Graz eine Filterung von ca. 188 kg Feinstaub erreicht worden, was die Feinstaubbelastung im Straßenbereich nachhaltig reduziert und die Luftqualität verbessert hätte.

Feinstaubreduktionskosten

Als Grundlage für die Berechnung der Reduktionskosten wurde die gewöhnliche Nutzungsdauer eines Fahrzeugs nach der Afa-Tabelle herangezogen; diese beträgt für Busse und LKWs 9 Jahre; die Lebensdauer einer GreenBox entspricht mindestens ebendieser Nutzungsdauer. Unter Berücksichtigung der Anschaffungskosten sowie der allfälligen jährlichen Wartungs- und zusätzlichen Kraftstoffkosten für den Einsatz der GreenBox an den Wintertagen mit Grenzwertüberschreitungen (Betrachtungszeitraum Winterperiode „2011/12) entfallen auf ein mit einer GreenBox ausgestattetes Fahrzeug Kosten von ca. 1.875.- Euro pro Kilo Feinstaubreduktion. Werden jetzt zusätzlich noch die Tage herangezogen, an denen der zulässige Feinstaub-Wert nicht überschritten wird, jedoch die Box trotzdem filtert (Annahme im Schnitt eine Belastung von 10μg/m³) an den restlichen 60 Tagen der herangezogenen Winterperiode kommen wir auf Kosten von 1.689.- Euro pro Kilo Feinstaubreduktion. Auf den nächsten Seiten finden Sie die Tabellen die zur Berechnung dieser Werte herangezogen wurden – sowie Diagramme zum leichteren Verständnis

 

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 Feinstaubreduktionskosten 2nd


Des weiteren wird die Greenbox direkt im Straßenverkehr mobil eingesetzt, daher kann man von einer viel höheren Feinstaubkonzentration als bei den PM10 Mess-stellen ausgehen – in den folgenden Betrachtungen wurde dieser PM10 halbstunden Mittelwert für die bereits vorher betrachtete Winterperiode konservativ mit Faktor 2 versehen.
D.h. direkt auf der Straße liegt die aktuelle Feinstaubkonzentration mindestens Faktor 2 höher als bei der Messstelle. In nächsten Untersuchungen ist geplant diesen Faktor messtechnisch zu belegen.
Somit wurden die oben dargestellten Berechnungen für diese Werte wiederholt, damit ergibt sich folgendes:
Unter Berücksichtigung der Anschaffungskosten sowie der allfälligen jährlichen Wartungs- und zusätzlichen Kraftstoffkosten für den Einsatz der GreenBox an den Wintertagen mit Grenzwertüberschreitungen (Betrachtungszeitraum Winterperiode „2011/12) entfallen auf ein mit einer GreenBox ausgestattetes Fahrzeug Kosten von ca. 890.- Euro pro Kilo Feinstaubreduktion. Werden jetzt zusätzlich noch die Tage herangezogen, an denen der zulässige Feinstaub-Wert nicht überschritten wird, jedoch die Box trotzdem filtert (Annahme im Schnitt eine Belastung von 20μg/m³) an den restlichen 60 Tagen der herangezogenen Winterperiode kommen wir auf Kosten von 806.- Euro pro Kilo Feinstaubreduktion. Auf den nächsten Seiten finden Sie die Tabellen die zur Berechnung dieser Werte herangezogen wurden – sowie Diagramme zum leichteren Verständnis

 

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Die Berechnungen wurden auf Basis der Daten aus Messungen der TU Graz von uns erstellt - bei Fragen wenden Sie sich bitte direkt an die BetterAir GesmbH

 

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